Dein Wildnisjahr:
Natur erleben, Gemeinschaft spüren, dich selbst finden.
Dein Weg zur Wildnispädagogik in der Schorfheide
Was geschieht, wenn Natur nicht mehr nur ein Ort ist, den Du besuchst, sondern wieder Teil Deines Lebens wird?
Ein Jahr lang tauchst Du tiefer ein: Du lernst Feuer zu machen, Spuren zu lesen, Pflanzen und Tiere wahrzunehmen und Dich mit wachsender Sicherheit draußen zu bewegen. Gleichzeitig geht es um etwas, das sich nicht allein über Techniken lernen lässt – um Aufmerksamkeit, Vertrauen, Gemeinschaft und Deine eigene Beziehung zur Natur.
Zwei erfahrene Mentoren begleiten Dich durch dieses Jahr. In einer festen, vertrauten Gruppe entsteht Raum zum Lernen, Ausprobieren, Fragenstellen und für Erfahrungen, die weit über die einzelnen Module hinauswirken.
Mit der Zeit verändert sich der Blick. Ein Wald wird lesbarer, Vogelstimmen bekommen Bedeutung, Spuren erzählen Geschichten und vieles, an dem Du früher vorbeigegangen bist, wird sichtbar. Wildnispädagogik beginnt für uns genau dort: draußen, in unmittelbarer Erfahrung und in einer Verbindung zur Natur, die Du nicht nur verstehst, sondern selbst erlebst.
Wir freuen uns darauf, diesen Weg ein Jahr lang gemeinsam mit Dir zu gehen.
Dein Wildnisjahr – gemeinsam lernen und erfahren
Persönlich & intensiv
- Kleine Gruppe: Maximal 18 Teilnehmende, begleitet von zwei erfahrenen Mentoren
- Persönliche Begleitung: Individuelle Gespräche und 1:1 Begleitung während Deines Ausbildungsjahres
- Feste Gemeinschaft: Gemeinsam lernen, Erfahrungen teilen und als Gruppe wachsen
Lernen zwischen den Modulen
- Online-Treffen: Raum für Austausch, Fragen und gemeinsame Reflexion
- Praxisaufgaben: Erfahrungen und Übungen, die Dich zwischen den Modulen nach draußen führen
Draußen lernen
- Fünf Intensiv-Module: Verlängerte Wochenenden von Donnerstag bis Sonntag
- Eine Wildniswoche: Eine ganze Woche draußen – für vertiefte Erfahrung, Naturverbindung und gemeinsames Lernen
- Ein Abschlussmodul: Ein verlängertes Wochenende, um Erfahrungen zusammenzuführen, das Gelernte anzuwenden und den gemeinsamen Ausbildungsweg abzuschließen
Lernen durch Tun
- Praktikum & Mitarbeit: Erfahrungen in der Begleitung anderer sammeln und Wissen praktisch weitergeben
- Tägliche Übungen:
Wahrnehmung, Naturverbindung und erlernte Fähigkeiten Schritt für Schritt im eigenen Alltag verankern
Unsere Kernpunkte der Wildnispädagogik
Grundlagen, Fähigkeiten und ein tieferes Verständnis für die Natur
Wahrnehmung & Naturverbindung
Wilde Grundhaltung
Ruhe, Aufmerksamkeit und Präsenz entwickeln
Awareness
Die eigene Wahrnehmung schärfen und bewusster draußen sein
Die Sprache der Vögel
Vogelstimmen und Verhalten als Sprache der Landschaft verstehen
Die natürliche Ordnung
Zusammenhänge, Kreisläufe und Muster in der Natur erkennen
Wildnisfertigkeiten & Survival
Ursprüngliche Wildnisfertigkeiten
Grundlegende Fähigkeiten für ein einfaches Leben draußen
Feuer, Schutz, Wasser & Werkzeuge
Fertigkeiten praktisch erlernen und wiederholt anwenden
Natürliche Orientierung
Sich ohne technische Hilfsmittel in der Landschaft orientieren
Körperliche & mentale Widerstandsfähigkeit
Mit Herausforderungen umgehen und die eigenen Grenzen kennenlernen
Pflanzen, Tiere & Landschaft
Essbare Wildpflanzen, Heil- & Giftpflanzen
Erkennen, unterscheiden und verantwortungsvoll nutzen
Die Kunst des Fährtenlesens
Spuren entdecken, lesen und Verhalten verstehen
Bäume & ihre Lebensgemeinschaften
Arten kennenlernen und ihre Bedeutung im Ökosystem verstehen
Natürliche Gefahren
Wahrnehmen, einschätzen und verantwortungsvoll handeln
Gemeinschaft & Weitergabe
Leben & Lernen in Gemeinschaft
Vertrauen, Verantwortung und gemeinsames Erleben
Naturmentoring & Coyote-Teaching
Lernen durch Neugier, Fragen, Erfahrung und eigenes Entdecken
Rituale & Zeremonien
Übergänge bewusst gestalten und Erfahrungen vertiefen
Geschichten erzählen
Erfahrungen und Wissen lebendig miteinander teilen
Jahresausbildung Wildnispädagogik
Deine Wildnispädagogik im Detail
Das Infotreffen – Lerne uns kennen
Bevor Dein Wildnisjahr beginnt, laden wir Dich zu einem unverbindlichen Infotreffen ein – online oder persönlich auf unserem Wildnisplatz.
Du lernst uns und unsere Arbeitsweise kennen, erhältst einen Einblick in Aufbau, Module und Ablauf der Jahresausbildung und kannst alle Fragen mitbringen, die Dich beschäftigen.
Beim Präsenztreffen bekommst Du zusätzlich einen ersten Eindruck von unserem Wildnisplatz und der umgebenden Natur.
Auch für uns ist das Treffen eine Gelegenheit, Dich kennenzulernen und zu erfahren, was Dich zur Wildnispädagogik führt.
Beim Infotreffen geht es um:
- Kennenlernen der Mentoren und unserer Arbeitsweise
- Aufbau, Module und Ablauf der Jahresausbildung
- Raum für persönliche Fragen und Austausch
- Vorbereitung, Ausrüstung und Organisation
- Anmeldung und die nächsten Schritte
Das Infotreffen ist kostenlos und unverbindlich.
Modul 1: Die Grundlagen des Wildnislebens
Mit dem ersten gemeinsamen Wochenende beginnt Dein Wildnisjahr. Wir schaffen die Grundlagen für das Leben und Lernen draußen und legen ein Fundament, auf das die kommenden Module immer wieder zurückgreifen werden.
Du beschäftigst Dich mit den grundlegenden Bedürfnissen des Menschen in der Natur und lernst erste Fertigkeiten rund um Feuer, Schutz, Orientierung und den sicheren Umgang mit Werkzeugen.
Gleichzeitig beginnt die Entwicklung einer wilden Grundhaltung: aufmerksam wahrnehmen, Gewohnheiten hinterfragen und lernen, der eigenen Erfahrung wieder mehr zu vertrauen. Kernroutinen wie Dein persönlicher Sitzplatz begleiten Dich dabei nicht nur durch dieses Modul, sondern durch das gesamte Ausbildungsjahr.
Auch die Gemeinschaft beginnt hier. Reden und Zuhören, gemeinsames Lernen und Verantwortung füreinander bilden von Anfang an einen wichtigen Teil unseres Weges.
Schwerpunkte der Praxis:
- Feuer, Schutz, Wasser und die grundlegenden Bedürfnisse draußen
- One-Match-Fire und erste Feuerfertigkeiten
- Naturschnüre, Knoten und Tarpaufbau
- Orientierung, natürliche Gefahren und sicherer Umgang mit Werkzeugen
- Wilde Grundhaltung, Kernroutinen und persönlicher Sitzplatz
- Reden & Zuhören und gemeinsames Lernen in der Gruppe
Modul 2: Survival – Das Tor zur Erde

Feuer, Schutz und Wärme gehören zu den ursprünglichsten Fähigkeiten des Menschen. In diesem Modul näherst Du Dich ihnen mit einfachen Mitteln und natürlichen Materialien.
Du baust Dein eigenes Feuerbohrer-Set und lernst Schritt für Schritt die Grundlagen des Reibungsfeuers kennen. Dabei geht es nicht nur um Technik. Feuer braucht Aufmerksamkeit, Geduld und ein Verständnis für Material, Wetter und die Bedingungen des jeweiligen Ortes.
Auch der Schutz vor den Elementen wird unmittelbar erfahrbar. Gemeinsam bauen wir natürliche Schutzbehausungen und verbringen eine Nacht draußen – ohne Zelt, Tarp oder Schlafsack. Die Erfahrung zeigt Dir, was wirklich notwendig ist und wie viel Sicherheit aus Wissen, Vorbereitung und den Möglichkeiten der Umgebung entstehen kann.
Bäume und ihre Eigenschaften, einfache Behälter aus Naturmaterialien sowie körperliche und mentale Widerstandsfähigkeit erweitern Deinen Blick auf das ursprüngliche Leben draußen.
Schwerpunkte der Praxis:
- Feueraufbau, Feuerarten und raucharmes Feuer
- Feuerbohrer-Set und Grundlagen des Reibungsfeuers
- Natürliche Schutzbehausungen und die Nacht ohne moderne Ausrüstung
- Bäume, Holzarten und ihre unterschiedlichen Eigenschaften
- Behälter und einfache Gegenstände aus Naturmaterialien
- Körperliche und mentale Widerstandsfähigkeit sowie rechtliche Grundlagen
Modul 3: Awareness – Die Sprache der Vögel

Mit diesem Modul richtet sich Deine Aufmerksamkeit stärker auf das, was um Dich herum geschieht. Du lernst, Wahrnehmung zu verfeinern, Dich bewusster durch die Landschaft zu bewegen und Zeichen zu erkennen, die im Alltag leicht übersehen werden.
Die Vögel werden dabei zu wichtigen Lehrern. Ihre Stimmen und ihr Verhalten erzählen davon, was in ihrer Umgebung geschieht. Mit der Zeit lernst Du, zwischen entspannten Lauten und Alarmrufen zu unterscheiden und erste Muster in der Landschaft wahrzunehmen.
Lautlose Fortbewegung, Pirschen und verschiedene Wahrnehmungsübungen führen Dich noch tiefer in diese Sprache hinein. Dabei geht es nicht darum, möglichst unsichtbar zu werden, sondern die eigene Wirkung auf die Umgebung wahrzunehmen und sich bewusster in ihr zu bewegen.
Missionen und gemeinsame Übungen geben Dir die Möglichkeit, das Gelernte unmittelbar draußen zu erproben und Deine Aufmerksamkeit immer weiter zu verfeinern.
Schwerpunkte der Praxis:
- Lautlose Fortbewegung und gemeinsames Pirschen
- Vogelverhalten, Federkunde und Grundlagen der Bird Language
- Alarmmuster und konzentrische Ringe in der Landschaft
- Awareness, Wachsamkeit und vertiefte Wahrnehmung
- Körperliche Tarnung und bewusste Bewegung in der Landschaft
- Praktische Wahrnehmungsübungen und Missionen
Modul 4: Die Wildniswoche – Leben, Lernen, Verbundenheit

Eine ganze Woche draußen verändert den Rhythmus. Der Alltag tritt weiter in den Hintergrund und es entsteht Zeit, tiefer in die Wildnispädagogik und das gemeinsame Leben in der Natur einzutauchen.
Wir leben als Gemeinschaft in einem selbstorganisierten Camp, übernehmen Verantwortung füreinander und gestalten unseren Alltag gemeinsam. Nahrung sammeln und zubereiten, Feuer versorgen, Wasser finden und das Leben unter freiem Himmel werden Teil eines natürlichen Tagesablaufs.
Gleichzeitig vertiefen wir zentrale Grundlagen der Wildnispädagogik. Die natürliche Ordnung und die Qualitäten der acht Richtungen geben Orientierung, während Naturmentoring, Coyote-Teaching, Geschichten und gemeinsames Spiel zeigen, wie Lernen aus unmittelbarer Erfahrung entstehen kann.
Mit Pflanzenkunde, Wildnisküche, Landschaftslesen und Orientierung bei Nacht erweitert sich Dein Verständnis dafür, wie viele Informationen und Möglichkeiten eine Landschaft bereithält, wenn Du beginnst, genauer hinzusehen.
Diese Woche verbindet praktische Fertigkeiten, Gemeinschaft und Naturverbindung – und schafft Raum für Erfahrungen, die im normalen Alltag nur selten entstehen.
Schwerpunkte der Praxis:
- Gemeinschaftliches Leben und Selbstorganisation im Camp
- Natürliche Ordnung und die Qualitäten der acht Richtungen
- Naturmentoring, Coyote-Teaching und Storytelling
- Pflanzenkunde, Nahrung aus der Natur und Wildnisküche
- Landschaftslesen, Wasser finden und aufbereiten
- Nachtorientierung und vertiefte Wahrnehmung
Modul 5: Spuren lesen und Fährten folgen

In diesem Modul öffnen wir das „Buch des Waldes“. Spuren, Fährten und andere Zeichen erzählen davon, welche Tiere eine Landschaft durchquert haben und was dort geschehen ist.
Wir verlassen unser Camp und bewegen uns durch unterschiedliche Landschaften und Untergründe. Du lernst, einzelne Trittsiegel zu erkennen, Gangarten zu unterscheiden und aus vielen kleinen Hinweisen ein größeres Bild entstehen zu lassen: Welches Tier war hier? Wie hat es sich bewegt? Was könnte sein Verhalten beeinflusst haben?
Dabei geht es um weit mehr als das Bestimmen einzelner Spuren. Fährtenlesen schult die Wahrnehmung, weckt Neugier und lädt dazu ein, langsamer und genauer durch eine Landschaft zu gehen.
Journaling, Bestimmungsliteratur und das regelmäßige Erkunden Deines eigenen Reviers helfen Dir, Beobachtungen festzuhalten, Zusammenhänge zu erkennen und Deine Fähigkeiten über das Modul hinaus weiterzuentwickeln.
Schwerpunkte der Praxis:
- Spuren, Fährten und weitere Tierzeichen erkennen und deuten
- Gangarten der Tiere lesen und selbst erproben
- Tierordnungen und Fußmorphologie von Raubtieren und Paarhufern
- Landschaften und unterschiedliche Untergründe lesen
- Journaling und sicherer Umgang mit Bestimmungsliteratur
- Umherstreifen und das eigene Revier kennenlernen
Modul 6: Wintercamp – Klarheit, Feuer, Rückzug
Der Winter verändert das Leben draußen. Kälte, Dunkelheit und Nässe machen unmittelbar spürbar, was trägt und was wirklich gebraucht wird. Viele Fertigkeiten der vergangenen Monate bekommen unter diesen Bedingungen eine neue Bedeutung.
Feuer wird zum Mittelpunkt des Camps. Es schenkt Wärme, Licht und Gemeinschaft und verlangt gleichzeitig Aufmerksamkeit und Verantwortung. In der Rolle als Feuerhüterin oder Feuerhüter erfährst Du, was es bedeutet, über längere Zeit für dieses Feuer Sorge zu tragen.
Gleichzeitig lädt die winterliche Landschaft zu Rückzug und Stille ein. Weniger Ablenkung schafft Raum, genauer wahrzunehmen – die Umgebung ebenso wie das eigene Erleben.
Medicine Walk, Schwitzhütte und die Begegnung mit den Bäumen begleiten diesen Prozess. Das „Inner Fire“ steht dabei sinnbildlich für die Fähigkeit, auch unter herausfordernden Bedingungen Ruhe, Klarheit und innere Ausrichtung zu bewahren.
Schwerpunkte der Praxis:
- Leben mit Kälte, Dunkelheit und Nässe
- Feuerhüten und Wildnisfertigkeiten im Winter
- Inner Fire – Ruhe und innere Ausrichtung
- Medicine Walk und bewusster Rückzug
- Schwitzhütte als gemeinschaftliches Ritual
- Bäume im Winter und ihre Überlebensstrategien
Modul 7: Abschluss & Integration – Der Ruf der Wildnis

Zum Abschluss des Wildnisjahres verlassen wir noch einmal den vertrauten Rahmen unseres Camps.
Der Platz, der zu Beginn vielleicht noch fremd war, ist über die Monate vertrauter geworden – seine Wege, Geräusche, Tiere, Pflanzen und Stimmungen. Hier habt Ihr gelernt, Feuer gemacht, Geschichten geteilt und als Gemeinschaft Zeit draußen verbracht.
Nun geht es hinaus in eine andere Landschaft. Gemeinsam wendet Ihr an, was Euch durch das Jahr begleitet hat. Fertigkeiten, Wahrnehmung, Orientierung und das Leben in der Gruppe greifen ineinander und werden nicht mehr einzeln geübt, sondern miteinander gelebt.
Dabei geht es nicht darum, etwas zu beweisen. Vielmehr entsteht die Möglichkeit wahrzunehmen, was sich im Laufe des Jahres entwickelt hat: Was ist selbstverständlich geworden? Worauf kannst Du vertrauen? Und was möchtest Du auf Deinem weiteren Weg vertiefen?
Auch die Gemeinschaft bekommt zum Abschluss noch einmal einen besonderen Raum. Geben und Nehmen, Verantwortung füreinander und ein persönliches Geschenk an die Gruppe begleiten den Übergang aus dem gemeinsamen Wildnisjahr zurück in den Alltag.
Das Ende der Ausbildung markiert damit zugleich einen neuen Anfang: Das Gelernte darf weiterleben – in Deinem Alltag, in Deiner Beziehung zur Natur und vielleicht auch auf Deinem weiteren Weg in der Wildnispädagogik.
Schwerpunkte der Praxis:
- Erlernte Wildnisfertigkeiten miteinander verbinden und anwenden
- Gemeinsames Leben und Verantwortung in der Gruppe
- Orientierung und Versorgung in einer neuen Landschaft
- Geben und Nehmen in Natur und Gemeinschaft
- Persönliche Reflexion und Integration des Wildnisjahres
- Abschlussritual und persönliches Geschenk an die Gruppe
Weiterbildung Wildnispädagogik I
Deine Begleiter durchs Wildnisjahr
Ein Jahr draußen lebt nicht nur von den Inhalten, sondern auch von den Menschen, die diesen Weg begleiten.
Unser Mentorenteam bringt unterschiedliche Erfahrungen und Schwerpunkte aus Wildnispädagogik, Naturmentoring, Survival, Fährtenlesen, Pflanzenwissen, Naturhandwerk sowie Ritual- und Gemeinschaftsarbeit zusammen.
Dabei geht es uns nicht darum, Dir fertige Antworten zu geben. Wir möchten Neugier wecken, Fragen stellen, Erfahrungen ermöglichen und Dich darin unterstützen, Deinen eigenen Zugang zur Natur und zur Wildnispädagogik zu entwickeln.
Je nach Ausbildungsstart wirst Du von unterschiedlichen Mentoren durch Dein Wildnisjahr begleitet.
Jahresausbildung Wildnispädagogik
Alle Infos auf einem Blick
Termine 2027 (Start Frühjahr):
Alle Module beginnen am 1. Tag um 18 Uhr mit einem gemeinsamen Abendessen und enden am letzten Tag um 15 Uhr.
- Infotreffen online: 18.11.26 um 20 Uhr ZUR ANMELDUNG
- Infotreffen Präsenz: 08.11.2026 Wildnisplatz Eberswalde ZUR ANMELDUNG
- Modul 1: Die Grundlagen des Wildnislebens 11.03. - 14.03.27 Wildnisplatz Eberswalde
- Modul 2: Survival- Das Tor zur Erde 22.04. - 25.04.27 Wildnisplatz Eberswalde
- Modul 3: Die Sprache der Vögel 27.05. - 30.05.27 Wildnisplatz Eberswalde
- Modul 4: Wildniswoche 03.07. - 09.07.27 Wildnisplatz Choyna (Polen)
- Modul 5: Fährtenlesen 23.09. - 26.09.27 Wildnisplatz Eberswalde
- Modul 6: Wintercamp 02.12. - 05.12.27 Wildnisplatz Eberswalde
- Modul 7: Evaluierung und Abschluss 17.03. - 20.03.28 Wildnisplatz Eberswalde
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Bereits laufende Jahrgänge:
Die beiden Ausbildungsstarts 2026 – Frühjahr und Sommer – sind ausgebucht.
Ausrüstung:
Nach Deiner Anmeldung erhältst Du alle grundlegenden Informationen zur benötigten Ausrüstung.
Bitte kaufe vor Modul 1 keine teure Spezialausrüstung. Wir beschäftigen uns zu Beginn der Ausbildung ausführlich damit, was draußen wirklich gebraucht wird und worauf Du bei Deiner Ausrüstung achten solltest.
Etwa drei Wochen vor jedem Modul erhältst Du zusätzlich eine detaillierte Ausrüstungsliste und alle wichtigen Informationen für die gemeinsame Zeit.
Anmeldung:
Die Anmeldung erfolgt über unser Buchungsformular und ist bis spätestens drei Wochen vor Beginn der Ausbildung möglich.
Die Plätze werden in der Reihenfolge der verbindlichen Anmeldungen vergeben. Verbindlich wird Deine Anmeldung mit Vertragsunterzeichnung und Eingang der vereinbarten Anzahlung.
Investition in Dein Wildnisjahr
Die Jahresausbildung umfasst sieben Präsenzmodule mit insgesamt 31 Tagen in der Natur. Zwischen den Modulen begleiten Dich Online-Treffen, Praxisaufgaben und persönliche Lernbegleitung durch das Jahr.
Im Ausbildungsbeitrag enthalten sind:
12 Monate gemeinsamer Ausbildungsweg
7 Präsenzmodule mit insgesamt 31 Tagen in der Natur
Online-Treffen und Begleitung zwischen den Modulen
Praxisaufgaben für Deinen Alltag draußen
Persönliche Prozess- und Lernbegleitung
Gemeinschafts- und Erfahrungslernen in einer festen Gruppe
Beitrag zur Ausbildung
Regulärer Ausbildungsbeitrag:
2.450 €
Frühbucherpreis bei Anmeldung bis 15.12.2026:
2.250 €
Zahlungsmöglichkeiten
Einmalzahlung
2.450 €
oder Ratenzahlung
1.000 € Anzahlung
10 × 145 €
Die Ausbildungsinhalte und der Gesamtpreis sind unabhängig von der gewählten Zahlungsweise identisch.
Verpflegung, Platz und Logistik
Zusätzlich zum Ausbildungsbeitrag werden 80 € pro Person und Modul für Verpflegung, Übernachtung, Platz und Logistik berechnet.
Die Pauschale gilt pro Modul unabhängig von dessen Dauer. Auch während der einwöchigen Wildniswoche entstehen dadurch keine Mehrkosten.
Bei sieben Modulen entstehen insgesamt 560 €.
Gesamtinvestition für das Wildnisjahr: 3.010 €
Orte
Die meisten Module sowie das Infotreffen in Präsenz finden auf unserem Wildnisplatz in Eberswalde nahe dem Forstbotanischen Garten statt.
Die Wildniswoche führt uns nach Choyna in Polen. Der Wechsel der Landschaft ist bewusst Teil der Ausbildung und eröffnet neue Erfahrungen in Orientierung, Wahrnehmung und Leben draußen.
Vor jedem Modul erhältst Du rechtzeitig eine ausführliche Anfahrtsbeschreibung und alle organisatorischen Informationen.
Verpflegung
Während der Module versorgen wir Euch mit regionaler, saisonaler und möglichst biologischer Vollwertkost. Wenn Fleisch auf den Tisch kommt, verwenden wir Wildfleisch aus der Region. Für vegetarische und vegane Ernährung ist selbstverständlich gesorgt.
Auch die Organisation der Mahlzeiten wird mit der Zeit Teil der Ausbildung. Während Ihr zu Beginn noch stärker versorgt werdet, übernehmt Ihr im Verlauf des Jahres zunehmend selbst Verantwortung für Kochen, Feuer und Abläufe im Camp.
So wird aus der gemeinsamen Verpflegung gleichzeitig praktische Erfahrung im Organisieren und Leben eines Wildniscamps.
Übernachtung
Übernachtet wird direkt auf unseren Kursplätzen, im eigenen Zelt, in der Hängematte oder unter dem Tarp.
In der kalten Jahreszeit kann auch das gemeinsame Tipi mit seinem Feuer Teil der Erfahrung werden. Das Feuer wird über die Nacht gemeinsam gehütet und macht Verantwortung und Gemeinschaft unmittelbar erlebbar.
Teilnehmerzahl
Maximal 18 Personen.
Die überschaubare Gruppengröße ermöglicht persönliche Begleitung und schafft gleichzeitig eine Gemeinschaft, in der gemeinsames Lernen und Erfahrungsaustausch entstehen können.
Begleitung
Jedes Modul wird von zwei Mentoren begleitet. Je nach Inhalt können weitere Teamer mit besonderen fachlichen Schwerpunkten hinzukommen.
Wer Dich durch Deinen jeweiligen Ausbildungsjahrgang begleitet, findest Du weiter oben unter „Deine Begleiter durchs Wildnisjahr“.
Förderungsmöglichkeiten:
Je nach Wohnort und beruflicher Situation kann die Ausbildung über verschiedene Programme gefördert werden.
Beschäftigte mit Erstwohnsitz im Land Brandenburg, Unternehmen, Freiberuflerinnen und Freiberufler, Einzelunternehmerinnen und Einzelunternehmer sowie rechtsfähige Vereine mit Sitz oder Außenstelle in Brandenburg können Zuschüsse zu Weiterbildungskosten beantragen.
Informationen zu den aktuellen Voraussetzungen und Förderhöhen findest Du direkt bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB).
Auch die Förderdatenbank des Bundes bietet einen Überblick über weitere Fördermöglichkeiten von Ländern, Bund und EU.
Bildungsurlaub:
Die Jahresausbildung Wildnispädagogik ist in Berlin und Brandenburg als berufliche Weiterbildungsmaßnahme anerkannt.
Wenn Bildungsurlaub für Dich relevant ist, vermerke dies bitte bei Deiner Anmeldung oder sprich uns direkt an.
Weiterbildung Wildnispädagogik I
So begleitet Dich die Ausbildung durch Dein Jahr
Die Zielgruppe
Die Jahresausbildung richtet sich an Menschen, die ihre Verbindung zur Natur vertiefen, praktische Wildnisfertigkeiten erlernen und sich persönlich weiterentwickeln möchten.
Besonders angesprochen sind Menschen aus pädagogischen, sozialen und naturbezogenen Berufen sowie alle, die künftig mit Menschen in der Natur arbeiten möchten.
Genauso willkommen bist Du, wenn Du die Wildnispädagogik vor allem für Dich selbst entdecken möchtest – um sicherer draußen zu werden, Deine Wahrnehmung zu schärfen, Naturwissen aufzubauen oder mehr Naturverbindung in Dein eigenes Leben und Deine Familie zu bringen.
Entscheidend sind nicht berufliche Vorkenntnisse, sondern Neugier, Offenheit und die Bereitschaft, Dich über ein Jahr hinweg wirklich auf diesen Weg einzulassen.
Die Struktur
Die sieben Module haben unterschiedliche Schwerpunkte und bauen gleichzeitig aufeinander auf.
Viele Inhalte werden bewusst nicht innerhalb eines Wochenendes „abgeschlossen“. Feuerbohren, Pflanzenwissen, Wahrnehmung, Fährtenlesen oder Orientierung entwickeln sich durch Wiederholung und eigene Erfahrung.
Deshalb begleiten Dich zentrale Fertigkeiten und Kernroutinen durch das gesamte Jahr. Mit jedem Modul kommt Neues hinzu, während bereits Gelerntes weiter geübt und vertieft wird.
So entsteht Schritt für Schritt ein zusammenhängender Lernweg – draußen in den Modulen und dazwischen in Deinem eigenen Alltag.
Online-Treffen
Zwischen den Modulen treffen wir uns als Gruppe online. Wir tauschen Erfahrungen aus, beantworten Fragen und greifen Themen auf, die sich aus Deiner eigenen Praxis ergeben haben.
Ein gemeinsamer digitaler Raum ermöglicht zusätzlich den Austausch von Beobachtungen, Bildern, Fragen und Erfahrungen innerhalb der Gruppe.
Persönliches Coaching
Manchmal entstehen zwischen den Modulen Fragen, Unsicherheiten oder Erfahrungen, die sich besser in einem persönlichen Gespräch klären lassen.
Dafür stehen wir Dir während des Ausbildungsjahres auch für individuelle Gespräche zur Verfügung. So bleibt die Begleitung nicht auf die gemeinsamen Präsenztage beschränkt.
Rausaufgaben – Lernen zwischen den Modulen
Nach jedem Modul erhältst Du praktische und theoretische Rausaufgaben. Sie sind ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung und bringen das Gelernte aus den Modulen in Deinen Alltag.
Du übst Fertigkeiten, beobachtest Deine Umgebung, vertiefst einzelne Themen im Selbststudium und bereitest Dich auf kommende Inhalte vor.
Im folgenden Modul nehmen wir uns Zeit, Erfahrungen und Erkenntnisse miteinander zu teilen.
Plane dafür ungefähr fünf Stunden pro Woche ein.
Deine täglichen Übungen
Nicht die einzelne große Erfahrung, sondern regelmäßiges Tun lässt Fähigkeiten wachsen.
Kurze tägliche Übungen aus Wahrnehmung, Wildnisfertigkeiten, Bewegung und wilder Grundhaltung helfen Dir dabei, das Gelernte Schritt für Schritt in Deinem Alltag zu verankern.
Oft reichen dafür bereits zehn bewusste Minuten am Tag.
Dein Praktikum
Während des Ausbildungsjahres kannst Du freiwillig ein Praktikum bei uns absolvieren.
Dabei erhältst Du Einblicke in die Vorbereitung und Durchführung von Wildnisveranstaltungen und kannst erste Erfahrungen darin sammeln, Menschen selbst draußen zu begleiten.
Ob bei Veranstaltungen mit Kitas und Schulen oder bei unseren Wochenendkursen – Bereich und Zeitraum können individuell abgestimmt werden.
Zertifikat
Nach erfolgreichem Abschluss der Jahresausbildung erhältst Du ein Zertifikat der Wildnisschule Schorfheide mit den vermittelten Inhalten und Methoden.
Voraussetzung dafür sind die aktive Teilnahme an den Präsenzmodulen und Online-Treffen sowie die Bearbeitung der begleitenden Rausaufgaben und Erfahrungsberichte.
Das Zertifikat bildet damit nicht nur die Teilnahme an einzelnen Modulen ab, sondern Deinen gesamten Lernweg durch das Wildnisjahr.
Was bleibt – Stimmen unserer Teilnehmer
Bist du bereit?
Vielleicht hat Dich beim Lesen etwas neugierig gemacht. Das Feuerbohren. Die Sprache der Vögel. Das Lesen von Spuren. Eine Woche draußen. Oder einfach die Vorstellung, ein ganzes Jahr lang tiefer in die Natur einzutauchen.
Du musst dafür nicht schon alles können. Was Du mitbringen solltest, sind Neugier, Offenheit und die Bereitschaft, Dich auf neue Erfahrungen einzulassen.
Alles Weitere entsteht unterwegs – draußen, in der Gemeinschaft und durch Dein eigenes Tun.
Wir freuen uns darauf, Dich kennenzulernen.
Vielleicht beginnt Dein Wildnisjahr genau hier.




