Wildnisschule Schorfheide

Die Menschen hinter der Wildnisschule

Unterschiedliche Erfahrungen, gemeinsame Haltung.

In unserer Wildnisschule arbeiten Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Fähigkeiten und Schwerpunkten zusammen. Was uns verbindet, ist die Freude am Draußensein, am gemeinsamen Lernen und daran, Menschen auf ihrem Weg in die Natur zu begleiten.

Jeder bringt etwas Eigenes mit – vom Pflanzenwissen und Naturhandwerk über Survival und Fährtenlesen bis zu Naturmentoring, Familienarbeit und Gemeinschaft.

Unser Team

Marcel Klemm, der Gründer und Leiter der Wildnisschule Schorfheide

Marcel Klemm

Gründer der Wildnisschule Schorfheide · Mentor für Wildnispädagogik, Survival & Fährtenlesen

Marcel gründete die Wildnisschule Schorfheide aus dem Wunsch heraus, Menschen wieder näher an die Natur zu bringen. Ihn beschäftigt dabei vor allem die Frage, was geschieht, wenn wir draußen wieder genauer hinsehen, zuhören und lernen, uns auf unsere eigene Wahrnehmung zu verlassen.

Seit über zwölf Jahren beschäftigt er sich intensiv mit Wildniswissen, Survival, Fährtenlesen und Naturmentoring. Dabei geht es ihm nicht darum, möglichst viele Techniken zu beherrschen. Entscheidend ist für ihn die eigene Erfahrung: Feuer machen, Spuren lesen, draußen leben, beobachten, Fehler machen und daraus lernen.

Seinen Weg geprägt haben unter anderem die vierjährige Ausbildung zum Wildnislehrer bei Wildniswissen, Track & Sign Level 3 im Fährtenlesen sowie das Survival Mastery Mentorenprogramm. Diese Erfahrungen fließen heute in die Wildnispädagogik-Ausbildungen, Survival-Kurse und die Arbeit mit Teams ein.

Besonders wichtig ist Marcel die Arbeit mit Kindern und Familien. Er erlebt immer wieder, wie selbstverständlich Kinder draußen neugierig werden, ausprobieren und Verantwortung übernehmen, wenn man ihnen dafür den nötigen Raum gibt.

In seinen Kursen verbindet Marcel praktisches Wildniswissen mit Geschichten, Humor und einer ruhigen Art der Begleitung. Er möchte keine fertigen Antworten vorgeben, sondern Menschen ermutigen, selbst genauer hinzusehen, Erfahrungen zu sammeln und ihren eigenen Zugang zur Natur zu finden.

Team der Wildnisschule Schorfheide - Robin Hertner leitet die Wildnispädagogik-Ausbildung

Robin Hertner

Mentor bei Wildnispädagogik 1 und Survival-Training

Robin verbindet fundiertes Wissen über Waldökologie mit langjähriger praktischer Erfahrung draußen. Er studierte „International Forest Ecosystem Management“ in Eberswalde und arbeitete mehrere Jahre im Forstbotanischen Garten sowie als Baumpfleger. Viele seiner Erfahrungen mit Bäumen und Pflanzen stammen deshalb nicht nur aus Büchern und Hörsälen, sondern aus der unmittelbaren Arbeit mit ihnen.

Schon als Kind und Jugendlicher verbrachte Robin viel Zeit draußen. Später führten ihn seine Wege für sieben Monate nach Thailand, wo er viel Zeit in den tropischen Wäldern verbrachte und erste intensive Erfahrungen mit Survival und Bushcraft sammelte. Während seines Studiums in Eberswalde entdeckte er schließlich die Wildnispädagogik für sich.

Pflanzen sind bis heute eines seiner besonderen Themen. Seine Zeit als Gärtner und Baumpfleger hat dabei Spuren hinterlassen – nur werden Pflanzen heute bei ihm am liebsten dann geerntet oder geschnitten, wenn daraus anschließend etwas entsteht: eine Mahlzeit, etwas für die Hausapotheke, ein Bogen, eine Schnur oder ein anderes nützliches Werkzeug.

In der Wildnisschule begleitet Robin vor allem die Wildnispädagogik I und den Survival-Basiskurs. Dabei verbindet er ökologisches Wissen mit praktischen Wildnisfertigkeiten und seiner Freude daran, den Wald und seine Bewohner immer wieder neu zu entdecken.

Tamina Jeschonek- Teamerin

Tamina Jeschonnek

Mentorin bei ausgewählten Camps & Teamkompetenz-Trainings

Tamina ist zertifizierte Wald-, Wildnis- und Erlebnispädagogin und begleitet seit 2012 Kinder, Jugendliche und Erwachsene draußen in der Natur. Besonders der Wald ist für sie ein Ort des Lernens, Entdeckens und der Begegnung.

An der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde studierte sie „International Forest Ecosystem Management“ und anschließend „Regionalentwicklung und Naturschutz“ mit einem Schwerpunkt auf Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Eine Weiterbildung in systemischer Prozessbegleitung in Naturräumen ergänzt ihren pädagogischen Hintergrund. Dabei beschäftigt sie sich mit der Frage, wie Naturerfahrungen Menschen und Gruppen dabei unterstützen können, eigene Ressourcen wahrzunehmen und neue Perspektiven zu entwickeln.

Tamina begleitet unter anderem Klassenfahrten, Teambuilding-Veranstaltungen und Mutter-Kind-Camps. Eine besondere Leidenschaft gilt der Vogelwelt und den vielen Geschichten, die sich draußen entdecken lassen.

Team der Wildnisschule Schorfheide - Aleksandra Klemm

Aleksandra Klemm

Mentorin für Familienkurse, Beziehungsarbeit & Teamkompetenz · Internationaler Austausch

Aleksandra begleitet vor allem unsere Familienkurse und das Teamkompetenz-Training. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die Frage, wie Menschen miteinander in Beziehung treten, Verantwortung übernehmen und Gemeinschaft gestalten können.

Darüber hinaus organisiert und begleitet sie unsere Wildnisprojekte im osteuropäischen Raum. Durch ihre Mehrsprachigkeit können wir dort mit Kindern und Jugendlichen in insgesamt vier Sprachen arbeiten und Naturerfahrung über sprachliche und kulturelle Grenzen hinweg ermöglichen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt für Aleksandra auf der Arbeit mit Familien. Sie absolvierte eine zweijährige Ausbildung zur erlebnispädagogischen Familientherapeutin nach Jesper Juul und befindet sich derzeit in einer Weiterbildung zur Naturprozessbegleitung. Ihre Erfahrungen und ihr Wissen aus beiden Bereichen bringt sie in die Arbeit der Wildnisschule ein.

Mit ihrer lebendigen und zugewandten Art schafft sie Räume, in denen Familien und Gruppen gemeinsam Erfahrungen machen, einander neu begegnen und ausprobieren können, wie gutes Miteinander auch draußen entsteht.

Team der Wildnisschule Schorfheide-Franz-Christian-Grimm

Franz Christian Grimm

Mentor für Wildnispädagogik I sowie Kinder-, Jugend- & Familiencamps

Naturverbindung ist seit 2013 ein wichtiger Teil von Franz-Christians persönlichem und beruflichem Weg. Nach seiner Weiterbildung zum Wildnispädagogen vertiefte er sich zunehmend in traditionelle Formen des Lernens, gemeinschaftliche Rituale und die Frage, wie Menschen ihre Beziehung zur Natur bewusst gestalten können.

Bei „Four Directions Society People“ lernte er die Praxis traditioneller Lakota-Schwitzhütten kennen und diese anzuleiten. Weitere Erfahrungen sammelte er während einer dreijährigen Ausbildung in naturverbundener Ritualarbeit, in die auch Einflüsse aus der Dagara-Tradition Westafrikas einflossen. Diese Erfahrungen prägen bis heute seinen persönlichen Zugang zu Naturverbindung, Gemeinschaft und Übergangsprozessen.

Beruflich verband Franz-Christian die Wildnispädagogik zunächst mit seiner Arbeit als Jugend- und Sozialarbeiter sowie Einzelfallbegleiter. Seit 2020 arbeitet er selbstständig als Wildnispädagoge mit Schulklassen unterschiedlicher Altersstufen, begleitet Wildniscamps und Survivalkurse und ist in der Aus- und Weiterbildung von Wildnispädagogen tätig.

Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Begleitung von Kindern und Jugendlichen sowie auf Übergängen zwischen verschiedenen Lebensphasen. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit Naturverbindung, Männerarbeit und gemeinschaftlichen Ritualformen.

In der Wildnisschule bringt Franz-Christian diese Erfahrungen vor allem in die Wildnispädagogik I sowie in Kinder-, Jugend- und Familienformate ein.

Team der Wildnisschule Schorfheide-Dirk Böckermann

Dirk Böckermann

Mentor bei  Familienkursen und Survival-Training

Aufgewachsen in einem kleinen Dorf bei Oldenburg, war Dirk Böckermanns Kindheit von Abenteuern in den Wäldern und Wiesen geprägt. Er verbrachte jede freie Minute damit, mit selbstgebauten Angeln Fische zu fangen und kleine Buden zu errichten – seine Rückzugsorte in der Natur. Im Laufe der Zeit verschob sich sein Fokus auf den Leistungssport, bis ihn die Sehnsucht nach unberührten Landschaften wieder packte.

Dirk durchstreifte die norwegische Wildnis, stets auf der Suche nach neuen Herausforderungen und der Möglichkeit, mit minimalistischer Ausrüstung abseits der Zivilisation zu überleben. 2020 entschied er sich, seine Leidenschaft und sein Wissen zu vertiefen, und absolvierte eine einjährige Ausbildung zum Wildnispädagogen. Diese Erfahrung erweiterte seine Wahrnehmung für die Natur und gab ihm Werkzeuge, um seine Begeisterung weiterzugeben.

In seinen Kursen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene möchte Dirk nicht nur praktische Fähigkeiten vermitteln, sondern auch die tiefe Verbindung zur Natur fördern. Gemeinsam suchen sie Antworten auf Fragen wie: Welche Pflanzen wachsen um uns herum? Welche Tiere teilen diesen Lebensraum mit uns? Wo findet man Materialien für ein schützendes Shelter oder trockenes Holz für ein wärmendes Feuer? Das Schöne daran ist: So einfach diese Fragen auch sind, es gibt immer etwas Neues zu entdecken – egal, ob man am Anfang der „Reise“ steht oder bereits

Gastmentoren & Wegbegleiter

Ingmar-Gröhn- Teamer

Ingmar Gröhn

Mentor bei Wildnispädagogik 2

Ingmar Gröhn wirkt als Dozent für die Weiterbildungen zum / zur Wildnispädagog:in und Naturtherapeut:in. Zudem leitet er Jahresausbildungen in Natur-Prozessbegleitung. Er begleitet Menschen in ihren persönlichen Entwicklungs- und Lernprozessen in und mit der Natur. Sein Lebensweg ist von einer fortwährenden Sehnsucht geprägt, die Schönheit, das Wunder, die Heilungskraft und Weisheit der Natur mit anderen zu teilen. Seine persönliche Erfahrung während eines ausgedehnten Wildnisprogramms in Nordamerika an der Teaching-Drum-Outdoor-School, in Erdphilosophie, intensiven Meditationen und verschiedener Ritualen haben seinen Lebenspfad tief geprägt. Sein größter Wunsch ist es, Menschen wieder ins Gleichgewicht, in die Entfaltung ihres Potenzials und in eine tiefe Verbindung zur Natur zu bringen.


Website:
https://wildnisschule-naturgefuehl.de 

Team der Wildnisschule Schorfheide-Martino Abis

Martino Abis

Mentor bei Wildnispädagogik 2, Gerben, Bogenbau und Heilige Jagd

Ich heiße Martino Abis und bin der Gründer der Wildnisschule Astori. Als Mentor und Wildnispädagoge habe ich eine tiefe Leidenschaft für die alten Handwerkskünste und die Verbindung zu den Tieren, die seit jeher Teil der menschlichen Existenz sind. In meinen Kursen möchte ich diese wertvollen Traditionen und Fähigkeiten weitergeben und Menschen dazu anregen, sich selbst und die Welt um sie herum auf eine neue, respektvolle Weise zu erleben.

Ein bedeutender Schwerpunkt meiner Arbeit liegt im alten Handwerk, das für mich weit mehr ist als bloße Fertigung. Es umfasst ein breites Spektrum an Fähigkeiten, die in direkter Verbindung zu den natürlichen Ressourcen und der Umwelt stehen. Hierzu gehören unter anderem der Bogenbau, der die Geduld, Präzision und Kreativität fördert, aber auch das Gerben von Leder, das den respektvollen Umgang mit den Gaben der Natur verdeutlicht. Diese Handwerkskünste lehren uns nicht nur, mit den Materialien zu arbeiten, die uns die Natur zur Verfügung stellt, sondern auch, die eigene Kreativität und Handwerkskunst zu entfalten.

Ein weiteres zentrales Thema in meiner Arbeit ist die Verbindung zu Tieren. Die Tiere sind für mich Mentoren, von denen wir unglaublich viel lernen können. Ihre Instinkte, ihre Anpassungsfähigkeit und ihre Fähigkeiten, sich in ihrer Umgebung zurechtzufinden, bieten uns wertvolle Lektionen, die weit über das bloße Überleben hinausgehen. Indem wir ihre Verhaltensweisen beobachten und in unsere eigene Praxis integrieren, können wir ein tieferes Verständnis für die Natur entwickeln und lernen, wie wir in Harmonie mit ihr leben können. Die Fähigkeit, Tierspuren zu lesen und die Kommunikation mit der Wildnis zu verstehen, sind daher ebenfalls wesentliche Bestandteile meines Programms.

In meiner Arbeit als Mentor und Ausbilder für Jugendliche und Erwachsene habe ich unzählige Gruppen begleitet, die diese alten Fertigkeiten in der Praxis erlernten. Dabei geht es mir nicht nur darum, Wissen zu vermitteln, sondern auch, jedem Teilnehmer zu helfen, sich selbst zu entdecken und zu wachsen. Es ist ein integrativer Prozess, der sowohl die körperliche als auch die geistige Ebene anspricht und jedem ermöglicht, seine eigenen Stärken zu erkennen.

Die Wildnispädagogik ist ein Raum, in dem Menschen die Möglichkeit haben, sowohl die praktischen Fähigkeiten als auch die tiefere Verbindung zu sich selbst und zur Welt zu erfahren. In meiner Arbeit strebe ich an, die Traditionen des alten Handwerks zu bewahren und gleichzeitig eine neue Generation von Naturmenschen und kreativen Handwerkern zu inspirieren.


Website: https://astori-rewild.de/

Team der Wildnisschule Schorfheide-Daniel Attila

Daniel Attila

Mentor beim Kurs "Der friedvolle Krieger der Wildnis" 

Daniel Attila, Gründer der “Friedvollen Krieger”- Plattform zeichnet sich durch seine unkonventionelle Herangehensweise als herausragender Mentor aus. Sein Fokus liegt nicht nur auf äußeren Gefahren, sondern vor allem auch auf den inneren Herausforderungen, die uns beeinflussen:

unsere Ängste und die Verschüttung unserer inneren Führung.

Durch intuitive Fähigkeiten und Wahrnehmungen sowie Werkzeugen aus der Kampfkunst und der Wildnislehre begleitet Dich Daniel dabei, Deine Herausforderungen als Wachstumschance anzupacken, um wahre Stärke, Mut und Wachstum zu erlangen.


Website: https://friedvolle-krieger.de/training/scout

Team der Wildnisschule Schorfheide-Werner Pfeifer

Werner Pfeifer

Mentor bei Steinzeit-Praxis

Als Jahrgang 1964 bin ich ein alter „Hase“… seit etwa 30 Jahren beschäftige ich mich mit alten Handwerken und habe mich im Laufe der Zeit auf die evolutionstechnisch längste Epoche der Menscheit spezialisiert, der Jäger- Sammler- und Fischer- Zeit.
Ich bin fasziniert von dem Gedanken irgendwann so viel Wissen und Fähigkeit angeeignet zu haben, dass ich theoretisch nackt in die Wildnis gehen könnte um dort nicht nur zu überleben, sondern richtig gut und genüsslich leben zu können. Ich glaube ich bin heute soweit.
Dieses Wissen habe ich auf verschiedenen Steinzeit- Immersions (wochenlanges Eintauchen in die Wildnis mit nur Steinzeitausrüstung) getestet und genossen.
Auch habe ich viel von Buschleuten in Namibia gelernt, da ich selbst Namibier bin und dort mit einigen Buschmanndörfern befreundet bin. Mit diesen Jägern – und Sammlern bin ich immer noch oft in der Kalahari unterwegs und habe ihnen mit der Living Culture Foundation Namibia (
www.lcfn.info) eine Gelegenheit gezeigt ihre alte Kultur in der modernen Zeit wieder sinnvoll einsetzen zu können.
Seit vielen Jahren gebe ich in Europa und Namibia Kurse zu den sogenannten „primitive Skills“, also altem Handwerk, im Sinne der Jäger- Sammlerkultur mit einem Minimum an Technologie und einem Maximum an Wissen und Fähigkeiten alles her zu stellen um in der Wildnis frei und glücklich leben zu können.
Zuhause bin ich im „Steinzeitpark Dithmarschen“ in Schleswig- Holstein im Norden Deutschlands, wo ich als „Steinzeitjäger“ und Museumspädagoge arbeite, internationale Steinzeittreffen organisiere und auch experimentelle Archäologie betreibe.